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 |  | Institut für Archäologische Wissenschaften Abteilung Provinzialrömische Archäologie der Albert- Ludwigs Universität FreiburgUnter Provinzialrömischer Archäologie versteht man die römerzeitliche Archäologie in allen Provinzen des römischen Reiches, Die Abteilung ist die einzige ihrer Art in Baden-Württemberg. www.provroem.uni-freiburg.de/
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Glacisweg 7 79098 Freiburg im Breisgau
Telefon: 0761 - 203 3407 Die Provinzialrömische Archäologie (Archaeology of the Roman Provinces, Archéologie gallo-romaine, Archaelogia delle Province Romane) erforscht den ersten historischen Zeitabschnitt auf denjenigen Gebieten, die als staatliche Verwaltungseinheiten (Provinzen) dem Imperium Romanum angehörten oder in dessen peripheren Machtbereich fielen, und in denen sich in Folge einheimisch/römische Provinzkulturen entwickelt haben. Auf die einheimischen Bevölkerungskomponenten Bezug nehmend, wurden von den späteren Nationalstaaten innerhalb der jeweiligen Landesarchäologie oder Archéologie Nationale Schwerpunkte gebildet wie die Romano-British Archaeology oder die Römisch-Germanische Forschung.Territorial umfasst das Forschungsgebiet der Provinzialrömischen Archäologie die Randzonen rund um die antike Mittelmeerwelt und reicht von Britannia bis Aegyptus und Hispania bis zur Krim. Der Zeitrahmen reicht von der Entstehung der ersten römischen Provinz in Sizilien (241 v. Chr.) bis zum Ende des Weströmischen Reiches (476 n. Chr.). Innerhalb dieser Zeitspanne kennzeichnen den Provinzbestand regelhaft eigene Eckdaten wie z.B. die fünf Provinzgründungen auf deutschem Boden, die unterschiedlich beginnen: Gallia Belgica 58 v. Chr., Raetia und Noricum 14/18 n. Chr., Germania superior und inferior 85 n. Chr. und spätestens 476 n. Chr. enden. Der direkten Verwaltung war allen Gebieten eine Periode der römischen Einflussnahme (Handel) bzw. Kontakte (Vertragsverhältnisse) vorausgegangen
Öffnungszeiten: Montag - Freitag 10.00-11.30 Uhr bzw. 13.00-16.00 Uhr.
Fax 0761 - 203 3403 provroem@geschichte.uni-freiburg.de
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 |  | Institut für Archäologische Wissenschaften Abteilung Urgeschichtliche Archäologie und Abteilung Frühgeschichtliche Archäologie und Archäologie des Mittelalters der Albert-Ludwigs-Universität FreiburgDie Urgeschichtliche Archäologie und Frühgeschichtlich/Mittelalterliche Archäologie beschäftigt sich mit der Kulturgeschichte Zentraleuropas von den prähistorischen Ursprüngen bis ins Mittelalter. www.ufg.uni-freiburg.de
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Belfortstr. 22 79085 Freiburg im Breisgau
Telefon: 0761 - 203 3383 Gegenstand der Urgeschichtlichen Archäologie ist die Erforschung der Kulturgeschichte vom ersten Auftreten des Menschen bis zum Einsetzen historisch auswertbarer Schriftquellen. Die ältesten Abschnitte (Paläolithikum, Mesolithikum) umfassen die Entwicklungsstufe der aneignenden Wirtschaftsweise (Sammler und Jäger), der jüngere Abschnitt (Neolithikum, Metallzeiten) die Entwicklungsstufen vom Einsetzen der nahrungsproduzierenden Wirtschaftsweise bis hin zum Studium der jeweiligen »Hochkultur«. Die Erforschung des großen Zeitraums der Altsteinzeit ist eng mit den Problemen der Geologie verknüpft, während der jüngere Teil der Urgeschichte, von der Mittelsteinzeit bis zum Beginn der historischen Überlieferung, ähnliche Probleme wie die Völkerkunde, die anderen Archäologien und die Alte Geschichte behandelt. Aus diesem Grund hat sich in der Praxis von Forschung und Lehre eine Trennung eingebürgert. Die Urgeschichte im engeren Sinne beschäftigt sich mit den altsteinzeitlichen Jägern und Sammlern. Die darauf folgende Ur- und Vorgeschichte der letzten 10.000 Jahre behandelt die nacheiszeitlichen Jäger und Sammler, die Bauernkulturen der Jungsteinzeit und die komplexen Organisationsformen der metallzeitlichen Gesellschaften.
Die frühgeschichtliche Archäologie erforscht die Zeiten deren Geschichte zwar durch schriftliche Überlieferung in Grundzügen bekannt ist, deren Kulturgeschichte jedoch wesentlich anhand der Bodenfunde dargestellt werden muss; sie schließt die Archäologie des Mittelalters ein. Da die schriftliche Überlieferung regional zu verschiedenen Zeiten einsetzt, besitzt die Grenze zwischen Urgeschichte und Frühgeschichte ein räumliches und zeitliches Gefälle. So beginnt die Frühgeschichte in Mesopotamien etwa 3000 v.Chr., in Skandinavien eigentlich erst um 1000 n.Chr. Aufgabe der Ur- und Frühgeschichtlichen Archäologie ist es, - ähnlich der Völkerkunde - Kulturgeschichte des Menschen im weitesten Sinne darzustellen; dazu gehört nicht nur die Beschreibung der Sachkultur und die Interpretation der geistigen Kultur, sondern ebenso die Erfassung der natürlichen Umwelt und ihrer Veränderung durch den Menschen. Ur- und Frühgeschichte ist deshalb zwar in der Zielsetzung ein historisches Fach, bedient sich aber neben geisteswissenschaftlicher in großem Umfange auch naturwissenschaftlicher Methoden.
Fax 0761 - 203 3380 info@ufg.uni-freiburg.de
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 |  | Zentrum für Altertumswissenschaften, Institut für Ur- und Frühgeschichte und Vorderasiatische Archäologie der Ruprecht-Karls Universität HeidelbergDas Institut für Ur- und Frühgeschichte liegt südlich des Marstalls in der Heidelberger Altstadt. Der blockartige Neubau, der das Institut beherbergt ist innerhalb der historischen Bausubstanz gut auszumachen. www.ufg-va.uni-hd.de
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Marstallhof 4 69117 Heidelberg
Telefon: 06221 - 54 2540 Innerhalb des Heidelberger Instituts stellt die jüngere Urgeschichte (Neolithikum bis Eisenzeit) Mittel- und Südosteuropas einen Schwerpunkt in Forschung und Lehre dar. Dabei kommt der Behandlung der ägäischen Frühzeit (vom Beginn des Neolithikums bis zur minoisch-mykenischen Hochkultur) und siedlungsarchäologischen Fragestellungen besondere Bedeutung zu. Hinzu kommen weitere Forschungs- und Lehrschwerpunkte im Bereich der Frühgeschichte. Darüber hinaus werden auch Feldforschungen in Südwestdeutschland unternommen. Forschungen der Vorderasiatischen Archäologie in Heidelberg konzentrieren sich auf die Siedlungsgeschichte, Architektur und Bildkunst des Alten Orients. Der Schwerpunkt liegt auf dem Gebiet der Kulturgeschichte Mesopotamiens und Syriens. Die Forschungsaktivitäten stützen sich zurzeit auf die Beteiligung an den Ausgrabungen in Assur (Qal`at Sherqat, Irak), Schaduppum (Tall Harmal, Irak) und Tuttul (Tall Bi`a, Syrien) und den damit verbundenen Forschungsprojekten (siehe: http://www.assur.de).
Fax 62 21/54 - 2526 konstanze.huegel@zaw.uni-heidelberg.de
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